Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie stuft Systemische Therapie
als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren ein


Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat sich in seiner letzten Sitzung des Jahres am 20. November 2008 in Berlin abschließend mit der Systemischen Therapie befasst und in einem Beschluss vom 14. Dezember 2008 festgestellt, dass die Systemische Therapie sowohl für die Psychotherapie Erwachsener als auch für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie die vom Beirat definierten Voraussetzungen für die wissenschaftliche Anerkennung erfüllt und daher als "Verfahren für die vertiefte Ausbildung" zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten empfohlen werden könne.


Verweis zum Artikel: PDF Artikel, Link über systemische-gesellschaft.de



Wochenendseminar vom 08.05.2009 bis 10.05.2009


„ Wenn die inneren Bilder laufen lernen……
Familienkonstellationen, Familienaufstellungen und/oder Strukturaufstellungen als Möglichkeit neue Lösungen zu entwickeln.

Unser Leben, Erleben und Verhalten wird entscheidend mitbestimmt durch Verstrickungen und Bindungen in unserer Herkunftsfamilie. Wie wir uns in sozialen Beziehungen, Freundschaften, Partnerschaft und Familie, sogar im beruflichen Alltag verhalten, diese gestalten, wie sich Freude und Leid entwickeln, entsteht (oft sogar aus generationenübergreifenden) Verbundenheiten unserer Familien. Je mehr wir schwierige Situationen vermeiden oder gar loswerden wollen, umso treuer hält unser Inneres daran fest.

Aufstellungen sind eine kreative und besonders anschauliche Methode, die unsere (Ver)Bindungen deutlich machen kann und dadurch konkret und erfahrungsbezogen innere Bilder als Quelle für Veränderungen nutzbar macht.
Wir arbeiten mit Familienkonstellationen und Aufstellungen in Anlehnung an Virginia Satirs Familienskulpturen und Systemischen Strukturaufstellungen von M.Varga von Kibed und Insa Sparrer.


Entwicklungsorientierte Aufstellungen, in Anlehnung an Virginia Satirs Familienskulpturen, ermöglichen Ihnen, in einem geschützten Rahmen, einen Blick auf Ihre eigene Entwicklungs- und Lerngeschichte und den Einfluss auf ihr heutiges Leben. Veränderung kann durch eigene Erfahrung entstehen.
Wenn ihre inneren Bilder laufen lernen, können Sie diese für Veränderungsprozesse in gegenwärtigen Problemen und Schwierigkeiten nutzen.
In diesem Seminar können Ihre inneren Bilder laufen lernen und Sie können mit Hilfe der Gruppe Personen, Fragen, Themen oder Problemen Gestalt zu verleihen.
Aufstellungen ermöglichen Ihnen den Ausdruck und die Wahrnehmung von Gefühlen, Bedürfnissen, Gedanken, Erwartungen und Regeln, die in Ihrer realen Lebenswelt unbewusst Ihre Beziehungen bestimmen.
Sie können Themen Ihrer Herkunftsfamilie/gegenwärtigen Familie aufstellen, sowie Fragen/Probleme aus Ihrem privaten und/oder beruflichen Kontext

Das Seminar kann nur komplett gebucht werden.
Die Kosten betragen 150.- Euro pro Person.
Anmeldungen bitte über:
Pia Gerber
www.praxisgerber.de
06438/925512 oder E-Mail: Info@praxisgerber.de


Von Freitag 08.05.2009 bis Sonntag 10.05.2009 in Niederbrechen.

Weitere Termine: Freitag 25.09.2009 bis 27.09.2009 in Kirn



Frischzellenkur für die Beziehung
Neuer Schwung für Ihre Partnerschaft

Ein Wochenendseminar für Paare

Werden meine Erwartungen in der Beziehung erfüllt? Kenne ich die Bedürfnisse meines Partners, meiner Partnerin? Wollte ich nicht bestimmte Verhaltensweisen meiner Eltern selbst vermeiden? Drehen sich unsere Streitgespräche immer im Kreis?

Wollen Sie Antworten auf diese oder andere Fragen haben, wenn Sie neuen Schwung in Ihre Beziehung bringen wollen, dann investieren Sie in dieses Wochenende.


Durch eine gemeinsame Seminarerfahrung mit Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin, wächst die Chance Ihrem gemeinsamen Lebensalltag eine neue Qualität zu geben.



Nähere Informationen:

Pia Gerber
em@il: info@praxisgerber.de oder Tel.: 06438/925512



Paartherapie gegen Depressionen

 

Für depressive Patienten bietet die so genannte systemische Paartherapie eine Alternative zu medikamentösen oder kognitiven Behandlungsformen. Dabei nimmt neben dem Erkrankten auch der Partner an den Sitzungen teil.

Dadurch kann der Therapeut den großen Einfluss der Beziehung in seine Lösungsansätze mit einbeziehen, wie der britische Psychiater Eia Asen betont.

Zudem führe die Unterstützung durch den Partner dazu, dass die Patienten die Therapieform besser akzeptieren und die Behandlung seltener vorzeitig abbrächen.

Die Kosten der Paartherapie entsprechen laut Asen denen einer medikamentösen Behandlung.

Zwar fallen nach seiner Einschätzung mehr Kosten durch Therapiesitzungen an, dies werde aber durch Einsparungen bei den Krankenhausaufenthalten ausgeglichen, sagt der Mediziner und beruft sich dabei auf mehrere Untersuchungen, darunter die Londoner Depressions -Interventionsstudie.

Depressionen werden nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den nächsten Jahrzehnten weltweit zur mit Abstand häufigsten Erkrankung. Zwar gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, dennoch ist die Versorgung der meisten Patienten nach wie vor mangelhaft, wie die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) kritisiert.

 

(Frankfurter Neue Presse, Rubrik Gesundheit, Ausgabe vom 19.11.2004)